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Windkraftanlagen

Was man zunächst dazu wissen sollte

Acht Fakten, die unumstößlich sind.

Fakt ist: Windindustrieanlagen sind in verschiedener Hinsicht umweltschädlich. Ihre Produktion ist energie- und materialintensiv, sie verbrauchen Flächen, sie verdichten und versiegeln Böden, sie gefährden
und verdrängen die Fauna. Dem Klima nützen sie unterm Strich nicht.

Fakt ist: Der forcierte Ausbau der Windenergie geht einzig und allein auf das „Erneuerbare Energien“ Gesetz (EEG), also verdeckte Subventionen, zurück. Anlagenbetreiber erhalten fest definierte Vergütungen, die von der Allgemeinheit bezahlt werden. Kein privates Unternehmen würde sich sonst auf diese Investitionen einlassen. Besonders grotesk: die Vergütungssätze sind dort besonders hoch, wo die Standortbedingungen besonders schlecht sind. Je weniger Wind, desto höher die Subvention. Das EEG fördert krasse Misswirtschaft. Die Fehlanreize befördern Landschaftszerstörung und vernichten volkswirtschaftliche Werte.

Alternativlos sind Windkraftanlagen allemal – insofern, als sie keine Alternative bieten.

Fakt ist: Photovoltaik und Windindustrie sind politische Placebos allerdings ohne nennenswerten Effekt, dafür mit starken Nebenwirkungen.

Fakt ist: Die Profite aus der subventionsgestützten Produktion gehen an die Grundbesitzer und die Betreiberfirmen. Sofern Kommunen an Wind-„Parks“ partizipieren, nutzt das zwar dem Gemeindesäckel, geht aber zu Lasten all derer, die EEG-Umlage zahlen müssen – auch der Bürger und Unternehmer vor Ort. Dagegen werden andere Wirtschaftszweige, insbesondere der Tourismus, direkt geschädigt. Nachhaltige Beschäftigung ist mit subventionsgestützter Produktion nicht zu schaffen.

Fakt ist: Die gesamte Ökobilanz der Stromproduktion ist wesentlich komplexer, als Anbieter von regionalen Erzeugnissen glauben machen wollen. Die implizit unterstellte Analogie zu Bioprodukten vom Bauernhof um die Ecke taugt nicht. Stadtwerke und Kommunen haben in der Energieproduktion gegenüber privaten Unternehmen keinen Kompetenzvorsprung. Eine „Selbstversorgung“ ist weder möglich noch sinnvoll.

Fakt ist: Die Erzeugung von Strom ist in jeder technischen Form nicht völlig ohne Risiken und Gefahren möglich. Der Kampf gegen die Kernkraft war aber zu keinem Zeitpunkt rational untermauert. An anderer Stelle hier im Text wird nachgewiesen, dass jede andere Art der Stromerzeugung in Betrieb und Bau Risiken mit sich bringt. Und: die neuesten Atommeiler lösen sogar das Problem der abgebrannten Brennstäbe -ein häufig vorgetragenes Argument gegen AKW. Diese werden nämlich künftig nahezu vollständig und rückstandslos zur Stromerzeugung verwertet. Die in Salzstöcken lagernden abgebrannten Stäbe der letzten Jahrzehnte können als „Brennstoff“ der modernen AKW-Anlagen in der Zukunft genutzt werden 28 (R.A. Landsberg). Windenergie, PV und Biomasse sind bislang nur Scheinlösungen. Die extreme Förderung dieser Scheinlösungen absorbiert die Ressourcen (Kapital und Arbeitszeit), die an anderer Stelle dringend benötigt werden: in der Energieforschung. Gleichzeitig kapselt sich Deutschland energiepolitisch von den europäischen Nachbarn ab – obwohl die immense Herausforderung des ökologischen Umbaus der Energieversorgung nur europäisch gestemmt werden kann.

Fakt ist: Die für unseren Wohlstand relevanten Unternehmen und Wirtschaftszweige kommen sämtlich ohne Förderung aus. Der These von zukünftigen Wettbewerbsvorteilen durch Subventionierung liegt die Unterstellung zugrunde, dass andere Länder unserem vermeintlich guten Beispiel folgen. Dabei ist die Grundidee, dass am deutschen Wesen die Welt genesen möge, mehr als überholt.

Fakt ist: Die Auswirkungen der flächendeckenden Installation von Windenergieanlagen auf den Menschen sind tiefgreifend und bislang unzureichend erforscht. Bestehende Schallschutz- und Abstands regeln sind nicht auf der Höhe der Zeit. Risiken bei Störfällen (Brände, Havarien) werden nicht adäquat berücksichtigt.

Quelle

Rolf Andreas Landsberg „Wind ohne Kraft“

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